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„Mit
der leicht und transparent dargebotenen Konzertetüde
„La Leggierezza“ beginnt Natasa Veljkovic ihr Liszt-Recital,
dessen farbiges Programm vielfältige Einblicke in das
schillernde Klavieroeuvre dieses Komponisten erlaubt. Die
Klarheit der Interpretation lässt besonders die klangmalerischen
Kompositionen „Les jeux d'eau à la Villa d’Este“ und „Saint
Francois d’Assise: La prédication aux oiseaux“ wie vom frischen
Licht durchflutet erscheinen. Ohne virtuos-rasante Tempi vermissen
zu lassen, versteht es Natasa Veljkovic, durch kleinste Verzögerungsmomente
immer neue Strukturinseln zu schaffen, die die fast gläserne
Durchsichtigkeit ihres Spiels unterstreichen. Der Zugriff
der Pianistin bleibt aber stets filigran, was nicht nur den
„Consolations“, sondern auch der „Ungarischen Rhapsodie Nr.
12“ besondere Reize verleiht.“
Peter Schlüer „Klassik heute“, München
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